(K)EINE HOME-STORY

Oder warum wir alle gerne Peter Kaiser zum Nachbarn hätten.

Eine Home-Story gehört zu einer Wahlbewegung eigentlich dazu. Ein intimes Porträt, um die menschlichen Seiten einer politischen Persönlichkeit nach vorne zu stellen. Spitzenkandidat streichelt Katze, spielt Cello, mit Familie in trauter Zweisamkeit – solche Sachen eben.

Unser Spitzenkandidat heißt Peter Kaiser. Nix mit Home-Story. Wahrscheinlich hat er schon einmal eine Katze gestreichelt. Aber Foto gibts davon keines. Er nimmt das mit seiner Privatsphäre sehr ernst. Genauso ernst wie seinen Job als Landeshauptmann.

Wer von 5 Uhr morgens bis 10 Uhr abends auf den Beinen ist, um für Kärnten zu arbeiten, hat nicht viel Zeit zum Cello spielen. Der holt sich seine Freude am Tag in der morgendlichen Laufeinheit, freut sich darauf, bei einer Ausstellungseröffnung dienstliche Pflicht und privates Interesse verbinden zu können. Freut sich den ganzen Tag auf eine Cremeschnitte am Abend als Belohnung.

Peter hat wenig Zeit für Foto-Posen, für Marketinggags und Instagram-Stories. Das lässt sein Terminkalender nicht zu. Er nimmt sich die Zeit, wenn es nicht anders geht, er ist Politikprofi und weiß, dass politische Werbung unverzichtbar ist. Doch sich selbst in den Vordergrund zu stellen, liegt ihm nicht. Sich über andere zu stellen, das liegt ihm nicht.

Also wie eine Home-Story machen? Erstens – gar nicht. Es gibt keine Fotostrecke aus seiner Wohnung. Kein Posieren vor dem liebsten Einrichtungsgegenstand, keine Familienfotos in Strickpullovern. Er liebt seine Familie und schützt seine Privatsphäre. Punkt.

Zweitens – man kann ihn überlisten. Wir haben einfach zugehört, als er mit zwei jungen Menschen sprach. Das sind die Momente, in denen er sich öffnet. Unsere Gäste, Sofie und Lorenz, haben innerhalb einer Stunde mehr über Peter Kaiser erfahren, als die meisten seiner politischen Mitbewerber*innen je wissen werden.

Ihnen erzählt Peter gerne von seiner Kindheit als Waidmannsdorfer „Hofkind“, der schon am frühen Abend schlafen gehen musste, um am nächsten Morgen die jüngeren Geschwister zu versorgen, wenn die Mutter schon bei der Frühschicht in der Schuhfabrik Neuner war.

Der Peter hat schon immer Verantwortung getragen, von klein an. Ist immer schon für andere eingestanden und aufgestanden. Als Klassensprecher, als Chef der Sozialistischen Jugend, ja selbst als Bundesheersprecher – wenn es jemanden gebraucht hat, der Verantwortung trägt, dann war er da.

Eine verlässliche Größe, der Hr. Landeshauptmann Dr. Kaiser … Obwohl es hat ihn schon sehr gefreut, als er nach zwei, drei Jahren im Amt nicht mehr der Herr Dr. Kaiser war sondern zu „unserem Landeshauptmann“ wurde. War das schon immer sein Wunsch, Spitzenpolitiker zu werden? Kriminalinspektor wäre er gern geworden, ist heute noch ein großer „Tatort“-Fan.

Seinen Job als Chef der Europäischen Jugendherbergen, den hat er auch sehr gerne gemacht. Ständig auf Achse, 120 Tage im Jahr unterwegs, die Welt da draußen kennenlernen, das lag ihm sehr. Aber die SPÖ Kärnten kämpft zwischen 2008 und 2010 ums politische Überleben. Es brauchte eine Führungspersönlichkeit, es brauchte jemand, der Verantwortung übernimmt – und richtig, der Peter ist da.

Peter Kaiser führt die SPÖ zurück zu alter Stärke. Tritt authentisch für Land und Menschen ein, verschafft Kärnten wieder Reputation im In- und Ausland. Zieht ein Programm durch das sich an den Kindern und Familien des Landes orientiert und ihrem Wohlbefinden und er ist damit erfolgreich.

Unsere Gäste, Sophia und Lorenz straucheln mit dem „Du“. Sie siezen Peter oft. Es ist ungewohnt den Herrn Landeshauptmann zu duzen, ungewohnt für zwei Student*innen offen über die Kindheit des Landeshauptmannes von Kärnten zu sprechen – zumindest eine Zeit lang. Irgendwann merken sie: da ist keine Show, keine gekünstelte Freundlichkeit, das ist Peter Kaiser wie er wirklich ist.

Ein hochintelligenter, freundlicher und offener Mensch, mit dem man auf Augenhöhe sprechen kann. Der zugibt, dass er Angst hat vor dem Tag, an dem seine Gelenke ihm die tägliche Sportstunde verweigern werden. Der zu seinen Fehlern steht, weil er sie als Möglichkeit versteht zu lernen und daran zu wachsen.

Unsere Gäste sind beeindruckt von seiner Disziplin, seiner täglichen Routine – jeden Morgen um fünf eine Stunde Sport. Jeden Abend bis zehn, halb elf bei Terminen. Wo bleibt das Private? Es bleibt oft auf der Strecke.

Umso wichtiger sind für Kaiser die kurzen Momente in Vertrautheit, im kleinsten Kreis, mit seiner Lebensgefährtin Uli und seinem besten Freund, dem Joe. Wenn sie zusammen auf dem Balkon sitzen und ein Glas Rotwein trinken. Oder ein Fußballmatch zusammen im Fernseher schauen. Oder wenn die beiden dem Peter sagen, was falsch läuft in der Politik.
In seinem engsten Kreis hat Kaiser keine Ja-Sager, sondern Menschen die ihm die Wahrheit sagen, allen voran sein Sohn Luca, „meinen wichtigster Kritiker“.

Kaiser liebt seine Wohnung im Waidmannsdorfer Univiertel. Er war nicht der einzige Alleinerziehende im Haus. Aus der gegenseitigen Unterstützung bei der Kinderbetreuung wurden Freundschaften, Beziehungen und Bordeaux-Abende. Wegziehen wird er hier nicht mehr – schon alleine wegen der Lage. Um die Ecke von Uni und Strandbad, schnell im Büro, schnell im Stadion, wenn die Austria spielt oder in der Eishalle, wenn der KAC seine Fans braucht. Kaiser, der in seinen jungen Jahren um die halbe Welt gereist ist, bevorzugt zu Hause die kurzen Wege.

Eine Stunde im Gespräch mit dem Landeshauptmann ist schnell vergangen. Unsere Gäste sind beeindruckt – das hatten sie nicht erwartet. Diese Offenheit, diese unkomplizierte Art des Umgangs, diesen Peter Kaiser, den man nicht nur gern als Landeshauptmann sieht, sondern auch gerne als Nachbarn hätte. Sie stellen eine letzte Frage: wie behält man Haltung in der Politik, wie bleibt man auf der Spur und sich treu?

„In 50 Jahren politischer Tätigkeit, aber auch im Privatleben, habe ich stets nach einer Prämisse gehandelt: Egal was ich tue, ich möchte mich am nächsten Tag wieder ruhigen Gewissens im Spiegel betrachten können.“

Bei vielen anderen Politiker*innen wäre das nur ein Spruch unter vielen. Nicht bei Peter Kaiser, er meint was er sagt – immer. Das Gespräch ist vorbei, der Tag geht weiter und Peter Kaiser eilt in den Landtag. Er wird heute noch fünf andere Termine wahrnehmen, dazwischen im Auto Büroarbeit erledigen und vielleicht, wenn er Glück hat, rechtzeitig zum Fußball-Anpfiff zu Hause sein. Auf jeden Fall wartet aber heute noch eine Cremeschnitte auf ihn. Mehr als verdient.

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